Ortsname Kottgeisering

War der ursprüngliche Ortsname "Kisalheringa, Kisalheringun, und Kysalheringas" auch mit der Endsilbe "ingen" einer alamanischen Siedlung verdächtig, so beweist die bajuwarische Endsilbe "ing", dass es eine Frühsiedelung an der Grenze zwischen Schwaben und Bayern ist. Das belegt auch die Zugehörigkeit zum Erzbistum München - Freising einerseits und zum Bistum Augsburg andererseits. (Kottgeiseering Westgrenze von München, während Türkenfeld zum Bistum Augsburg gehört).

 

Seit 1366 wird das "Kott" vorausgesetzt im Hinblick auf das "kotige Ampermoor, bzw. -moos". Dies geschah zum Unterschied mit Schöngeising, das ein Namensvetter von Giselher aus Geisering wie Kottgeisering in Urkunden meistens genannt wird, gründete. Gisel, auch Kiso genannt, aus Geising - Schöngeisung, kann durchaus vom Gründer Kottgeiseering abstammen oder in einem anderen Verwandschaftsverhältnis stehen. Bis zur Jahrhundertwende 1900 wurde der Name Kottgeisering mit th (Kothgeisering) geschrieben.

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